Jahres­kreis­rituale

Rückbindung und Verwurzelung zu den Urkräften.

Jahreskreisrituale

Jahreskreisrituale

Unsere Urvorfahren, die Kelten, lebten sehr verbunden und im Einklang mit der Natur. Sie beobachteten die Entwicklung der Pflanzen und der Natur genau, denn das Gedeihen und Überleben des Volkes war abhängig vom Verlauf des Wetters und den Jahreszeiten. So ehrten und fürchteten sie gleichzeitig die Kräfte der Natur. Innerhalb des Jahres waren die Aufgaben von den äusseren Bedingungen der Natur vorgegeben. Die Jahreskreisfeste waren das Ende und der Beginn einer neuen Phase/Abschnitts im Jahr. So feierten sie, um die Naturgötter, die Naturwesen und deren Energien freundlich zu stimmen, sie zu ehren, sie um Schutz und gute Ernte zu bitten und ihnen ihren Dank auszusprechen.

In Anbindung an die Wurzel unserer Urvorfahren wollen wir diese 8 Jahresfeste gemeinsam feiern und der Natur unseren Dank erweisen. Wir tauchen in diese Energien ein und ermöglichen uns eine persönliche Rückbindung und Verwurzelung zu diesen Urkräften. Die Themen des jeweiligen Festes sind uns heute noch allgegenwärtig.

Imbolc

Ein Mondfest, um den 1. Februar, zunehmender Mond bis zum 2. Vollmond nach der Wintersonnenwende (21.12.). Ein Reinigungsfest. Das Samenkorn hat gekeimt, ist stark und strebt dem Licht und der Wärme entgegen. Die Tage werden langsam länger uns heller. Das Fest des erwachenden Lebens, der Reinigung und der Erneuerung. Bevor das neue Leben aber beginnen kann, muss der Winter vertrieben und das Alte losgelassen werden.

Ostara

Ein Sonnenfest, am 21. März, Tag und Nacht sind gleichlang. Diesen Gleichgewichtszusand erleben wir zwei mal im Jahr. Zu Ostara bringen wir die Vorhaben, die wir zu Imbolc hatten, in Umsetzung. Es ist das Fest der Hoffnung, die Zeit des Wachstums, des Neubeginns und des „sich zeigen“.

Workshop: Balance und Gleichgewicht in mir und Alltag | Freitag 20.3.2020

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Beltane

Ein Mondfest, anfangs Mai, der Vollmond im Mai. Das Fest des jungen Erwachsenden, der Fruchtbarkeit, der Lebenslust, der Liebe und der Sexualität. Himmel und Erde, Frau und Mann, Gott und Göttin vereinigen sich und feiren die heilige Hochzeit. Alles wächst und gedeiht, pure Lebenslust.

Sommersonnenwende

Ein Sonnenfest, am 21. Juni. Der längste Tag im Jahr. Die Sonne steht in ihrer höchsten Kraft. Es ist der Höhepunkt der Natur und die Kraft der Sonne wird gefeiert und geehrt. Gleichzeitig findet ein Wendepunkt statt. Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer. Es ist Zeit die Verantwortung über sein Tun und Lassen zu übernehmen.

Lughnasadh

Ein Mondfest, Ende Juli anfangs August, nach dem 8. Vollmond (abnehmender Mond). Das Fest der Ernte und der Fülle. Gleichzeitig der konkrete Schnitt des Korns. Leben und Sterben. Es ist der Doppelcharakter der Ernte; die Fülle und die Zerstörung. Den passenden Moment finden die Fülle des Sommers zu geniessen und gleichzeitig bewusst werden, welche klaren Schritte/Schnitte noch getätigt werden müssen um sich von Altem, Belastendem und Verbrauchten zu trennen.

Mabon

Ein Sonnenfest. 21.09. Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche. Ein Fest der Dankbarkeit, der Rückschau, und Reflexion. Die Vorräte sind aufgefüllt. Die Aufgaben im Aussen nehmen ab. Die Energie wendet sich nach Innen, es wird langsam ruhiger.

Samhain

Ein Mondfest, zum Neumond. Anfangs November. Ein Fest zum Winteranfang. Die Natur wendet sich ins innere der Erde zu. Von Aussen ruht sie. Die Zeit der Vorbereitung für den Winter. Der Tag ist kurz und die Nächte sind lang. Das Leben spielt im Innen.

Julfest

Ein Sonnenfest. 21.12. Die Wintersonnenwende. Die längste Nacht. Ab jetzt werden die Tage wieder länger. Das Licht hat an stärke gewonnen. Ein Fest des Lichtes. Unter der Erdoberfläche findet bereits die geheimnisvolle Wandlung und Erneuerung statt. Der Jahreskreis beginnt von Neuem.

 

Interessiert?

Die Rituale finden in Kleingruppen statt, bei Interesse über Termine und weitere Infos, kontaktieren Sie mich bitte:
Telefon: 076 334 41 15
Email: info@aktivierung-der-selbstheilung.ch

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